Veränderungen im Leben mit Familienstellen

  • Bist Du in einer schwierigen Lebenssituation?
  • Bedrückt Dich etwas?
  • Bist Du nicht im inneren Gleichgewicht?
  • Möchtest Du etwas verändern?
  • Hast Du eine gezielte Frage zu einem inneren oder äusseren Lebensproblem?

Hast Du Interesse an einer Probesitzung?

Mögliche Termine können jeweils am Mittwoch oder nach Vereinbarung stattfinden.

 

Preis pro Schnupper-Stunde: CHF 60.-

Folgesitzungen:  120.- pro Aufstellung 

 

Veronika Winzeler

Systemischer Coach und Beraterin

Gwattstrasse 2b, 3604 Thun (im gelben Gebäude)

verowi@bluewin.ch oder Tel: 076 205 32 78

 

Was ist (systemisches) Familienstellen?

Ausgangslage

Wir alle werden in ein Familiensystem hinein geboren: Mit Mutter, Vater, Geschwistern, Onkeln und Tanten, Grossmüttern und Grossvätern usw. All diese einzelnen Personen sind durch eine familiäre Bande, eine universelle Kraft, innerlich verbunden; vergleichbar wie bei einem Mobile die Fäden. Sogar ein Biologe hat diese Beziehungskräfte, das "Morphogenetische Feld" nachgewiesen und bestätigt.

Gibt es eine Veränderung bei einem Teil des Mobiles, verändern sich die damit verbundenen anderen Teile ebenfalls. Sei es im Positiven wie im Negativen.

 

Verstrickung

Gerät ein Teil des Mobiles in Schieflage, beeinflusst dies das ganze Gefüge. Die damit verbundenen Teile des Mobiles haben es auszugleichen, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Sie sind zu dieser Handlung gezwungen. Eine Verstrickung mit einem früher lebenden Familienmitglied hat dies bewirkt.

 

Verstrickungen lösen

Will man solche aus dem Gleichgewicht gekommenen Verstrickungen lösen, müssen diese in der Familiengeschichte genau geortet, inhaltlich erforscht und definiert werden.

Eine positive Veränderung ist möglich durch eine konstruktiv begleitete Prozess-Arbeit. Mit einem einzelnen dieser Teile, sprich einer Personen des Systems, kann der erste Veränderungsschritt geschehen. Diese Prozessarbeit hat somit einen Einfluss auf das ganze Gefüge oder eben auf das ganze System. Übertragen auf die einzelnen Familienmitglieder heisst dies: Lebt eine einzelne Person dieses Systems in einer belastenden Lebenssituation, kann die Person diese missliche Lage verändern. Das kann erfolgen, ungeachtet dessen, ob die damit betroffenen Personen des Systems anwesend sind oder nicht. Damit ist eine Möglichkeit gegeben, dass sich Personen, trotz festgefahrenen Familien-Systemen konstruktiv verändern können. Vorausgesetzt, die betroffene Person will eine bestimmte Veränderung wirklich selber bewirken.

 

Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit

Durch den inneren Prozess kann sich die Haltung und Sicht eines Einzelnen so stark verändern, dass auf das ganze System Einfluss genommen werden kann.

So sind Veränderungen schrittweise möglich. Durch dieses Wissen trägt jeder Erdenbürger die Verantwortung für sich und sein Handeln den Nachfahren gegenüber.

 

Prozessarbeit

Diese Prozessarbeit verläuft nach einem bestimmten Ablauf. Die betroffene Person, welche eine Veränderung einer belastenden Situation bewirken will, wird sorgfältig und achtsam durch ihren eigenen Prozess begleitet. Die Lösung einer möglichen Veränderung entwickelt sich mit gezielten Fragen des Coachs direkt aus der Problemsituation heraus. So wird es zu ihrem/seinem Prozess, der dadurch erst wirkungsvoll wird und zur nachhaltigen Veränderung führt.

 

Was wird bei der Prozessarbeit benötigt?                                                                                 

Die beteiligten Personen, die bei der Problemlösung betroffen sind, können mit Hilfe von reellen Stellvertretern, Platzhaltern am Boden (sogenannten Boden-Ankern) oder stellvertretenden Holzfiguren auf einem Brett aufgestellt werden.

Dank oder wegen der verbindenden Kräfte wirken die Eigenheiten und Emotionen bis in die Stellvertreter hinein. Ebenfalls bei den Holzfiguren, welche in ihrer Beziehung zueinander auf das Brett gestellt werden, zeigen sich die darin verborgenen Problemfelder und Beziehungssituationen.

 

Ablauf

Grundsätzlich wird eine Problemsituation mit den beteiligten Personen und ihrer Beziehung als IST-Situation aufgestellt. Daraus wird eine Wunschlösung ermittelt und der Weg darauf mit kleinen, machbaren Schritten definiert. Dadurch, dass die hilfesuchende Person diesen Transformations-Prozess aus sich heraus aktiv mitgestaltet und miterlebt, entsteht diese Veränderung im Menschen. Der Weg hin zur Lösung wird in kleinen Etappen erreicht. Die einzelnen Schritte werden formuliert, notiert und müssen überprüfbar sein. Als Vereinbarung für den nächsten Schritt können weitere reelle Massnahmen getroffen werden.

 

Ethischer Umgang

Ein achtsamer und ethisch korrekter Umgang mit diesen sich offenbarenden Emotionen und Beziehungs-Verwirrungen ist oberstes Gebot, um der Klientin/dem Klienten Vertrauen und Sicherheit zu geben.

 

Veronika Winzeler (*1964)

Aufgewachsen bin ich im Berner Oberland, mit Blick auf den schönen Thunersee.

 

Nach der Ausbildung zur Primarlehrerin in Spiez habe ich diesen Beruf im Emmental und später in mehreren bernischen Gemeinden ausgeübt.

 

Ich bin Mutter von drei erwachsenen Kindern (1988, 1990, 1994).

Während der Familienzeit war für mich die bewusste Auszeit vom Schuldienst selbstverständlich, um für die Familie da zu sein. Der spätere Wiedereinstieg ins Berufsleben sowie die berufsbegleitende Ausbildung zur Heilpädagogin haben meine schulische Tätigkeit vorerst abgerundet.

 

Durch die verschiedenen persönlichen Herausforderungen meines Lebens ist der Wunsch gewachsen, die eigenen Erfahrungen sowie das erworbene Wissen auch erwachsenen Personen weiter zu geben, um sie auf  ihrem Lebensweg zu unterstützen. Die Ausbildung zum systemischen Coach und zur Beraterin stellt mir das Werkzeug für diese Arbeit zur Verfügung.

 

Ich wohne seit mehreren Jahren in Thun. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meiner Familie und Freunden. Ich praktiziere Yoga und Meditation. Bei Ballsportarten, Radfahren, Skifahren, auf Reisen und beim Musizieren (Harfe) kann ich mich vorzüglich erholen.